Gamespodcast von ehemaligen Gamestar-Redakteuren

Andre Peschke und Jochen Gebauer haben sich von der Gamestar losgeist und haben ihr eigenes Unternehmen gegründet: Ein Videospiel-Podcast der ausschließlich davon lebt, dass die beiden sich über Videospiele unterhalten und gemeinsam darüber reden, wie sie diese – subjektiv – bewerten würden. Das ganze losgeeist von den sonst so starren Korsetts der Bewertungsmetriken bei den großen Zeitschriften wie beispielsweise der Gamestar.

Der Podcast ist damals unter dem Namen “auf ein Bier” gestartet und hat mittlerweile sogar eine rechte große Fanbase erhalten. Jedenfalls ist es so, dass man sagen kann, dass die beiden doch gerade auf Patreon eine nicht unerhebliche Summe von über $10.000 gebacked bekommen haben und somit nun vom Podcast leben können. Sie sind sogar in Summe der erfolgreichste Videospielpodcast in Deutschland.

Ich persönlich liebe Gaming und kann es kaum erwarten, dass endlich Call of Duty WW2 bei mir im lokalen Gamingstudio vefügbar ist, da ich gerade auf Reisen bin und leider mein Setup bzw. Konsolen nicht dabei habe bzw. alles verkauft ist. Ich musste mich sogar von meinem Gamingstuhl trennen den ich so geliebt habe. Danke nochmals an die Jungs von https://goturback.uk/ die einen tollen Job machen, die Stühle zu reviewen.

Ich selber war sogar auf einem Fantreffen mit dabei, bei dem Jochen Gebauer vor Ort war. Das war höchst interessant, wie er da Connection gesucht hat, zu seinen treuen Hörern. Fast schon ein wenig ein Business-Move. Aber bei der betriebswirtschaftlichen Unbeholfenheit der beiden – vor allem am Anfang des Podcasts – kann man den beiden wirklich nicht böse sein. Vor allem weil sie das Projekt einfach nebenbei gestartet haben und das Ganze dann so groß gewachsen ist, dass sie einfach jetzt Vollzeit-Podcaster sind.

Angefangen haben Sie einfach mit kleinen Runden bei denen sie beim Bier über die Themen an Videospielen gesprochen haben, die sich auch privat interessieren. Mittlerweile gibt es für die Hörer aber auch feste Programme, die tatsächlich auch Tiefgang haben und den Hörer auf gehaltvolle und tiefgehende Informationen zum Thema Videospiele hinführen. Hier wird also das Hobby zum Beruf gemacht und auch andersherum.

Besonders interessant ist der tiefgehende Einblick in die Videospielindustrie, da beide schon lange dort arbeiten und viele Dinge erlebt haben. Da wird jetzt aus dem Nähkästchen geplaudert, da sie ja einfach auch mittlerweile unabhängig sind und nicht mehr wie vorher bei einer Fachzeitschrift von Werbegeldern abhängig. Mittlerweile haben sie sogar einen dritten Mann an Board geholt: Sebastian Stange. Von ihm halte ich nicht so viel. Aber das ist ja nicht weiter schlimm, ist ja nicht meine Meinung. 😉

Hört bei Gelegenheit auf jeden Fall mal rein.

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